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Bislang keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung

Polizeibericht: Millionenschaden bei Brand in Firmenkomplex

Beim Brand einer Fabrikhalle in einem Firmenkomplex an der Ewald-Renz-Straße in Langenbrücken ist in der Nacht zum Freitag ein Sachschaden von rund einer Million Euro entstanden.
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Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Bei den noch andauernden Ermittlungen zur Brandursache haben sich bislang keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergeben.

Zeugen hatten gegen 23.50 Uhr zunächst ein lautes Explosionsgeräusch sowie einen grellen Lichtschein wahrgenommen. Unmittelbar darauf kam es in einer von mehreren Firmen genutzten Halle zum Ausbruch des Feuers. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich rasch ein Vollbrand der etwa 50 auf 100 Meter messenden Halle. Wohl durch die starke Hitzeentwicklung kam es in der Folge zu einer weiteren Explosion, die die Gebäudefenster aus ihrer Verankerung riss und auch eine benachbarte Halle beschädigte.

Durch Errichten einer Riegelstellung gelang es den letztlich 150 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Schönborn und der umliegenden Gemeinden, ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Häuser zu verhindern und den Brand letztlich auch zu löschen.

Die Rettungsdienste, die vorsorglich mit 30 Angehörigen an den Brandort geeilt waren, kümmerten sich unterdessen um die Betreuung der Einsatzkräfte.
 
Noch in der Nacht übernahm die Kriminalpolizei die Recherchen zur Brandursache. Nach derzeitigem Stand hatte das Feuer seinen Ursprung in einer in der Hallenmitte stehenden Vulkanisierunganlage genommen und von dort aus rasch auf eine im gleichen Gebäude ansässige Schreinerei sowie eine Dreherei übergegriffen.

Am Freitagmorgen konnten Angehörige der Kriminaltechnik das niedergebrannte Gebäude betreten.
Bei der Inaugenscheinnahme haben sich bislang keinerlei Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung ergeben. Vielmehr erscheint beim gegenwärtigen Ermittlungsstand eine technische oder fahrlässige Brandursache als wahrscheinlich.
 
Bericht: Fritz Bachholz, Polizeipräsidium Karlsruhe


Veröffentlicht: 03.05.13, Kategorie: Einsätze

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