Freiwillige Feuerwehr Mingolsheim

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400 Grad und brühend heißer Wasserdampf

Training in Brandsimulationsanlage

Der Durchgang durch die Mobile Brandsimulationsanlage, bei Feuerwehrleuten kurz „Brandcontainer“ genannt, dauert nicht einmal zehn Minuten. Trotzdem werden die Atemschutzträger bei Temperaturen von über 400 Grad und brühend heißem Wasserdampf bis aufs Äußerste gefordert.
Die Stadt Kraichtal hatte einen solchen Brandcontainer für drei Tage gemietet, um den Feuerwehrleuten der neun Abteilungen die Möglichkeit zu geben, die Brandbekämpfung unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Obwohl die gesamte Anlage auf einen Sattelzugauflieger passt, können in ihr auf einer Fläche von 42 Quadratmeter mit fünf gasbetriebenen Brandstellen verschiedene Feuer simuliert werden. So erwarteten die zweiköpfigen Trupps unter anderem ein Küchenbrand und der Brand von Gasflaschen. Die Flammen werden entsprechend dem Vorgehen von einem computerisierten Leitstand aus gesteuert. Auch auf Fehler wird reagiert: so müssen die Feuerwehrleute beim Versuch, eine brennende Friteuse mit Wasser zu löschen, mit einer Stichflamme rechnen.

Um die Kapazität der Anlage, die von Freitag bis Sonntag bei der Sporthalle in Oberacker stand, voll auszunutzen zu können, hatten auch die Feuerwehren des Unterkreises Kraichgau, zu dem neben der Stadt Kraichtal noch die Stadt Östringen und die Gemeinden Bad Schönborn und Kronau gehören, die Möglichkeit, Atemschutzträger anzumelden. Insgesamt 120 Frauen und Männer, darunter auch fünf Kameraden aus Mingolsheim, durchliefen so das Training. Neben der Übung im Brandcontainer gehörte eine Auffrischung des Wissens über Verbrennungsvorgänge und das Verhalten an Türen zu Brandräumen zum Schulungsprogramm.

15 Ausbilder aus dem Unterkreis Kraichgau, auch darunter zwei Kameraden aus Mingolsheim. und dem übrigen Landkreis wirkten an dieser Fortbildung mit. Dadurch konnte auch mit jedem Trupp eine individuelle Nachbesprechung des Durchgangs gemacht werden. Helfer des DRK Münzesheim führten vor und nach dem praktischen Teil einen kurzen medizinischen Check durch und standen bereit, um kleinere Blessuren zu behandeln.

Der Kraichtaler Bürgermeister Ulrich Hintermayer und der stellvertretenden Bürgermeister Bernhard Steltz kamen zusammen mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Jahraus und Unterkreisführer Harald Hendel am Samstag zur Anlage, um sich über das Training zu informieren. Kommandant Rudolf Dieterle führe durch den Brandcontainer und demonstrierte das Vorgehen der Atemschutztrupps.

Veröffentlicht: 30.06.06, Kategorie: Übung & Ausbildung

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