Freiwillige Feuerwehr Mingolsheim

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VU 2006

Feuerwehrleute aus Mingolsheim bei internationalem Vergleichswettkampf

Einem besonderen Wettbewerb stellte sich am Wochenende eine Mannschaft der Abteilung Mingolsheim der Feuerwehr Bad Schönborn. Sechs Feuerwehrleute nahmen am Vergleichswettkampf „Unfallrettung“ (VU 2006) in Osnabrück teil. Der zweitägige Wettbewerb steht ganz im Zeichen der Unfallrettung.
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In der Disziplin „Unlimited Pit“ hat das Team 20 Minuten Zeit, um eine eingeklemmte Person möglichst schonend und sicher aus einem Fahrzeugwrack zu befreien. Für die Befreiung steht eine umfangreiche Ausstattung an Geräten und Hilfsmitteln zur Verfügung. Die einzige Einschränkung ist ein Zeitlimit von 20 Minuten. Beim „Rapid Pit“ dagegen bleiben den Feuerwehrleuten für die schonende Rettung gerade noch zehn Minuten bei einer eingeschränkten Auswahl an Gerätschaften, die dann weitgehend der Beladung eines Standardlöschfahrzeugs entspricht.

Beim „Unlimited Pit“ am Samstag wurden die Mingolsheimer Feuerwehrleute mit einem auf der Fahrerseite liegenden Pkw, dessen Dach bis unter die unterhalb der Türkante eingedrückt war, konfrontiert. Durch einen auf dem Fahrzeug liegenden Masten, eine Wand und ein zweites Fahrzeug wurde der Zugang zu der eingeklemmten Person, die mit dem Oberkörper aus dem Fahrzeug hing, weiter erschwert. Schon bei der Vorbereitung der Befreiung durch einen Rettungs- und einen Sicherungstrupp musste das Opfer vom „Inneren Retter“ erstversorgt und betreut werden. Auch beim „Rapid Pit“ am Sonntag hatte es das Team mit einem bis auf Höhe der Türkante eingedrückten Fahrzeugdach und einem völlig blockierten Fahrzeug zu tun. Um hier möglichst hohe Anforderungen zu stellen, wurde nach etwa fünf Minuten ein Atemstillstand bei der auf der Rückbank eingeklemmten Patienten eingespielt, weshalb eine so genannte „Crash-Rettung“ – die möglichste schnelle Befreiung aus dem Wrack – eingeleitet werden musste. Nach nur 5 Minuten und 14 Sekunden hatte das Team die Statistin bereits aus dem Fahrzeug.

Auch wenn es ob der internationalen Konkurrenz mit zum Teil professionellen Helfern nicht gelang, einen der vorderen Plätze zu erreichen, profitierten die Feuerwehrleute vom Training und der Teilnahme bei diesem Wettbewerb. Während der wochenlangen Vorbereitung übten die sechs Teilnehmer und der Ersatzmann in bis zu dreistündigen praktischen und theoretischen Übungen den Umgang mit den unterschiedlichen Rettungsgeräten, die Stabilisierung von Fahrzeugen, Glasmanagement, Umgang mit den Sicherheitsvorkehrungen in den Fahrzeugen und die Versorgung der Patienten. Zehn Autos wurden dabei völlig auseinander genommen.

Besonders wichtig war aber der Erfahrungsaustausch: „Wir konnten bei dem Wettbewerb die verschiedene Sichtweisen und Taktiken der anderen Teams kennen lernen“, sind sich Stefan Engelhardt, Matthias Erck, Rüdiger Frank, Roland Mayer, Gregor Peters, Daniel Reicher und Georg Seiler einig. Auch habe man bei der intensiven Vorbereitung sehr viel für den Ernstfall gelernt.

Einen besonderen Preis konnte das Team aber dennoch mit nach Hause bringen: als Mannschaft mit dem „Besten Teamgeist“ bekamen die Feuerwehrleute ein Tagesseminar für ein „heißes“ Training für Atemschutzträger.

Unterstützt wurde die Vorbereitung von der Firma Hocker Autoverwertung in Reilingen und dem Autohaus Just und Söhne in Kronau, die die Übungsfahrzeuge und Transportmöglichkeiten zur Verfügung stellten.

Einige der oben dargestellten Bilder mit freundlicher Genehmigung von Foto Titgemeyer.

Veröffentlicht: 01.11.06, Kategorie: Einsatzabteilung

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