Freiwillige Feuerwehr Mingolsheim

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Jahreshauptübung

Jahreshauptübung bei der Gotthard-Schettler-Klinik

Völlig neu war die Situation für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Schönborn am Samstag (den 12.07.) nicht: in der Gotthard-Schettler-Klinik war in einem Therapieraum ein Brand ausgebrochen und hatte auf ein angrenzendes Zimmer übergegriffen. Durch eine offene Tür konnte sich das Feuer auch in den Flur ausbreiten und der Brandrauch machte den Fluchtweg für eine große Zahl von Patienten unpassierbar.
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Dieses Szenario der Hauptübung der Feuerwehr Bad Schönborn weist nicht ohne Zufall Parallelen zu dem tragischen Brand in einer Seniorenwohnanlage im Ortsteil Langenbrücken auf. Am 3. Oktober 2001 hatte ein Zimmerbrand, wie er eigentlich für die Feuerwehren alltäglich ist, zu einer Katastrophe geführt. Feuerwehrleute aus Bad Schönborn und der Umgebung hatten bei dem Brand weit über 50 Menschen aus dem verqualmten Gebäude retten müssen. Eine Frau verlor damals durch das Feuer ihr Leben.

Nachdem die Feuerwehr im vergangenen Jahr bei einer Schauübung der Bevölkerung ihre Möglichkeiten präsentiert hatte, sollte auch in diesem Jahr wieder eine Einsatzübung unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden. Der Mingolsheimer Abteilungskommandant Josef Molnar hatte mit seinen Helfern die Übung so ausgearbeitet, dass viele Erfahrungen und Schlussfolgerungen aus dem Brand in Langenbrücken umgesetzt und trainiert werden konnten. Dabei wurde der Schwerpunkt weniger auf die Brandbekämpfung sondern auf die Menschenrettung und die Suche nach vermissten Personen gelegt. 26 Statisten aus den Reihen der Jugendfeuerwehr waren in den Räumen des mit Kunstrauch verqualmten Flures verteilt worden. Das Markieren von durchsuchten Räumen mit Kabelbindern hat sich bei der Personensuche durch die Atemschutztrupps besonders bewährt, da so keine Räume übersehen oder mehrmals durchsucht wurden.

Um die Atemschutzüberwachung und die Einsatzleitung, die auf dem Vorplatz der Klinik von Führungskräften aus beiden Abteilungen eingerichtet worden war, wurde neben einem Atemschutzunfall, bei dem zwei Feuerwehrleute verletzt wurden, ein medizinischer Notfall auf dem Dach des Gebäudes eingespielt. Ein Patient der Klinik sollte dort in einem Café einen Herzanfall erlitten haben und musste über die Drehleiter in Sicherheit gebracht werden.

Neben der Feuerwehr wirkte die DRK-Bereitschaft Bad Schönborn an der Übung mit. Die Helfer richteten bei der Klinik einen Verletzten- sammelplatz ein und übernahmen die Erstversorgung der Geretteten. Im Vorfeld waren die Jugendfeuerwehrleute von den Helfern des DRKs geschminkt worden und wiesen so die unterschiedlichsten Verletzungen auf.

Bürgermeister Rolf Müller und Martina Effing, die Verwaltungsleiterin der Klinik, lobten die Feuerwehr für die erfolgreiche Übung. „Sie hat gezeigt, dass es nicht auf Schnelligkeit allein, sondern auch auf Überlegtheit beim Handeln ankomme“, sagte Müller, der zusammen mit den Mitgliedern des Gemeinderates die Übung beobachtet hatte, bei einer ersten Nachbesprechung.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Mayer begrüßte besonders die Trennung von Übungs- und Einsatzleitung. So könnten die Führungskräfte mit einer ihnen völlig unbekannten Situation ihre Aufgaben trainieren.

In einer weiteren Nachbesprechung sollen die Ergebnisse der Übung diskutiert werden.

Veröffentlicht: 12.07.03, Kategorie: Übung & Ausbildung

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